Mit Leidenschaft für Maschinen

Die Anthon-Erfolgsgeschichte

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Mit Stolz und Dankbarkeit blicken wir auf über 150 Jahre zurück, in denen Anthon sich zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelt hat: Aus der 40 Quadratmeter großen mechanischen Werkstatt, die drei Anthon-Brüder 1865 in der Friesischen Straße gründeten, ist ein 35.000 Quadratmeter Fabrikgelände im Schäferweg geworden. Aus einem Handwerksbetrieb wurde ein international gefragter Anbieter für komplexe Hightech-Sägeanlagen.

Mit Mut und Tatkraft schufen die Brüder eine Unternehmensbasis, deren Grundfeste über Generationen bis heute Bestand hat. Sie führten die Werkstatt über in eine Eisengießerei und erweiterten diese um eine Maschinenfabrik für forstwirtschaftliche Geräte. Zudem bauten sie die Produktpalette über Generationen ständig aus. Sie erkannten die Bedürfnisse der Märkte und ihrer Kunden – im Inland wie im Ausland. Anthon wurde zum Begriff für schweren Maschinenbau, Qualität und Leistungsfähigkeit.

Und die Geschichte von Anthon nimmt weiter ihren Lauf: Nach dem Studium der Elektrotechnik wurde Klaus Lange in den 1970er Jahren Teil von Anthon. Er baute das Vertriebsnetz weiter aus, wurde zum Prokuristen ernannt und akquirierte mit dem Team neue wichtige Großaufträge. Klaus Lange und der kaufmännische Leiter des Unternehmens Ernst Günther Runge entwickelten 1978 gemeinsam mit dem Team das Herzstück der Produktpalette, die Plattenaufteilanlage, neu. Außerdem setzte Anthon auf Automatisierung. Nachdem Ernst Günther Runge in den Ruhestand ging, übernahm Klaus Lange die Leitung und holte im Jahr 2001 seinen Sohn, den Produktentwickler Ove Lange, hinzu. Dieser startete als Projektleiter und führt seit 2002 als geschäftsführender Gesellschafter den Familienbetrieb. Seitdem hat Anthon den Schritt ins digitale Zeitalter beschleunigt und ist zum Unternehmen 4.0 gereift.

Heute plant, entwickelt, fertigt und installiert das Anthon-Team computergestützte Maschinenanlagen sowie robotergestützte Verpackungsanlagen für die plattenverarbeitende Industrie und setzt damit immer wieder neue Maßstäbe. Familie wie Mitarbeiter sind stolz auf eine lange Unternehmensgeschichte und auf die vielen klugen, engagierten Köpfe, die den Erfolg des Unternehmens seit 1865 mitgeprägt haben. Denn bei Anthon kommt es genau darauf an. Darauf, dass die Mitarbeiter sich für die Maschinen einsetzen. Denn, egal wie hochtechnologisiert eine Maschine ist, sie braucht immer noch den Menschen, der sie erfindet und für sie am Markt eintritt. Anthon-Mitarbeiter tun genau das – engagiert und mit Blick in die Zukunft.

Unsere Erfahrung geht um die Welt - seit 1865

Die 90er
Anthon setzt sich mit Automatisierung durch
Der Entwicklergeist des Unternehmens macht Anthon offen für Neues. Das Team setzt auf Automatisierung. Nach Überwinden von Anfangsschwierigkeiten zeigt sich bald, dass Anthon seine exponierte Lage ganz im Norden von Deutschland nur dann erhalten kann, wenn neben einer besonderen Fertigungstiefe im eigenen Haus, die flexible Produktentwicklung auf höchstem technischen Niveau umgesetzt wird. Die Software-Abteilung gewinnt an Bedeutung und damit auch an Größe. Ende der 90er Jahre erweitert Anthon sein Angebot erstmals um Verpackungsanlagen und setzt computergesteuerte Robotertechnik ein. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 25 Ingenieure und Programmierer.
Die 80er
Wiederaufbau und neue Märkte
Die Netzwerkarbeit zahlt sich aus. Auch die seit Jahrzehnten gepflegten Kontakte zu Russland. Anthon erweitert seine Geschäftsbeziehungen und entwickelt Maschinen für große Plattenwerke. Neben Holzplatten verarbeiten die Anthon-Anlagen auch Gips, Mineralwolle und NE-Metalle. Die Entwicklung von Computer gesteuerten Maschinen bringt dem Unternehmen Anerkennung und positioniert Anthon in einem immer stärker von Technologie getriebenen Markt als Pionier. Gleichzeitig nimmt die Individualisierung der Maschinen deutlich zu. Kundenwünsche rücken in den Fokus. Das Unternehmen wird immer mehr zu einem Entwickler und Hersteller von Spezialanlagen.
2015
Bereit für die Zukunft
Heute entwickelt und baut die Maschinenfabrik Anthon ihre Anlagen in einem 35.000 Quadratmeter großen Werksgelände mit großzügigen Hallen. Aus der Zeit, als die Anthon-Gründer auf 40 Quadratmetern ihre Maschinen fertigten, sind der Tatendrang, das Qualitätsbewusstsein und das Interesse für neue technische Entwicklung geblieben. So feiert das Anthon-Team in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit für den Erfolg der letzten 150 Jahre Jubiläum.Ove Lange: „Das Unternehmen Anthon lebt von engagierten, klugen Köpfen, die etwas bewegen wollen. Denn Maschinen – egal wie hochtechnologisiert – brauchen immer noch den Menschen, der sie erfindet und für sie am Markt eintritt. Unser Team macht genau das. Engagiert und mit Blick in die Zukunft.“
ab 2000
Individuelle, kniffelige Aufgaben – solide, leistungsstarke Lösungen
Kurz nach der Jahrtausendwende tritt Klaus Langes Sohn, Ove Lange, ins Unternehmen ein. Der diplomierte Produktentwickler setzt sich zunächst mit internen Prozessen, später verstärkt im Außendienst ein. Er verbindet technische Kompetenz mit methodischem Denken und wird 2004 geschäftsführender Gesellschafter. Mit ihm gemeinsam führt Klaus Lange erste Systemhaus-Lösungen beim Kunden durch. Anthon fungiert verstärkt als Generalunternehmen und integriert Produktionsschritte anderer Hersteller in die eigenen Produktionsmaschinen zu komplexen Hightech Produktionsstraßen.
1865
Die Mechanische Werkstätte - 40 Quadratmeter
Wilhelm Anthon hatte eine besondere Vorliebe für Metallverarbeitung. Er besaß eine große Geschicklichkeit mit dem Element Metall umzugehen. Gemeinsam mit seinen beiden ältesten Söhnen Heinrich Johann und Hans Friedrich gründete er eine „Mechanische Werkstätte“ mit dem Namen: Anthon & Söhne, Flensburg. Es war der 1. April 1865.Die Brennereien und Mühlen in der Region boten lohnende Aufträge. Die wichtigsten Werkzeuge fertigten sie nach Feierabend selbst.
1867
Eine Reithalle wird zur Fabrikhalle
Das Land war nach dem Krieg mit Dänemark im Wandel, der Handel blühte auf. Gute Arbeitsausführung und Fleiß brachten die Mechanische Werkstätte voran. 1867 zieht sich der Vater aus dem Geschäft zurück. Dafür tritt der dritte Bruder, Heinrich Jordt, der Unternehmung bei. Zeit zum Heiraten hatte zunächst keiner der jungen Männer. Stattdessen ließen sie sich als Maschinenfabrik eintragen und vergrößerten die Werkstatt: Sie kaufen die benachbarte Reithalle in der Friesischen Straße und vergrößern ihren Firmensitz, der wie die Geschichte später zeigt, über 100 Jahre derselbe bleiben soll. Sie kaufen Grundstücke hinzu und verbessern ihre Fabrikanlagen: Die Gießerei, die bis 1979 produzierte, die Schmiede, aber vor allem ihre Werkzeugmaschinen. Bis zum Jahr 1887 entsteht so eine Fabrikhalle von 55 Meter Länge und 22 Meter Breite, die mit zwei Lastkränen ausgestattet wird.
1881
Eigenentwicklung - das Ingenieurbüro
Bislang hatten einfache freie Handzeichnungen, die nicht mehr waren als Striche auf Papier, den Werksmeistern den Rahmen ihrer Produkterstellung geliefert. Wegen der weiter steigenden Nachfragen aus Skandinavien, Russland und den Hansestädten sowie der fortschreitenden Marktausweitung, entschied sich das Führungstrio dafür, zunehmend Techniker einzustellen und ein eigenes Ingenieurbüro aufzubauen. Mit der Einstellung des Ingenieurs Richard Wiegand legten sie den Grundstein für die Entwicklung des Unternehmens hin zu einem Spezialmaschinenhersteller, der Anthon heute noch ist.
1885
Internationalisierung – erste Maschinen gehen nach Übersee
Ein wichtiger Meilenstein: Die Firma Anthon schließt sich mit dem Maschinenhändler Wilcynski zusammen und baut fortan Holzmaschinen nach amerikanischer Bauart, insbesondere für die Herstellung von Holzfässern. Die Geschäfte weiten sich ständig aus. Überall in der Welt steigt der Bedarf an Maschinen für die Holzbearbeitung. Der Export in andere Länder steigt. Neben Skandinavien und Russland werden auch Italien, Frankreich, Spanien und Portugal mit Anthon-Maschinen beliefert. Nun baute die Fabrik neben Fassmaschinen auch Hobelwerksmaschinen, Tischlereimaschinen und mit besonderem Erfolg auch Holzwollemaschinen, für die es ein Patentrecht angemeldet hatte.
1894
Johann Anthon und das Feuer
In freundschaftlicher Übereinkunft mit seinem Bruder Heinrich Anthon, der keinen männlichen Nachkommen hatte, übernahm Johann Anthon als Alleininhaber die Fabrik. Er forcierte die Internationalisierung und die Erweiterung der Produktpalette. Dann der Rückschlag: Ein Brand zerstört 1905 die Eisengießerei und Fabrikhallen vollkommen. Aber Johann Anthon besinnt sich auf den Mut und die Tatkraft seiner Vorfahren. Er lässt die Fabrik am selben Standort wieder aufbauen und startet modernisiert in die Zukunft. Bis er das Unternehmen an seinen Sohn Oskar übergibt, verdoppelt er die Montagehalle der Fabrik, es entsteht eine Hobelei und eine Plandreherei. Sein Leitspruch: "Unser Leben währet siebenzig Jahre, wenn es hochkommt, so sind es achtzig, und wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen". Ohne Unterlass widmet er sich seiner Arbeit.
1913
Russland und der 1. Weltkrieg
Als Johanns Sohn Oskar das Unternehmen 1913 übernimmt, bringt er neben seinen Kenntnissen im Maschinenbau auch sehr gute Sprachkenntnisse in Russisch mit. Er hatte zuvor die Anthon-Tochterfirma in St. Petersburg und Moskau geleitet und verfügte über ein gutes Netzwerk. Er förderte die bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Russland und verhalf dem Unternehmen so zunächst zu gutem Wachstum. Mit der Mobilmachung zum 1. Weltkrieg musste die Fabrik allerdings auf Rüstungsproduktion umstellen. Es sollten Granaten statt Maschinen hergestellt werden. Das verursachte große Kosten. Nur mit erheblichem Aufwand konnten die Werkzeugmaschinen für die neuen Anforderungen des Staates umgebaut werden. Gleichzeitig blieben viele offene Forderungen aus Russland und Frankreich unbezahlt. Am Ende des Krieges fehlten viele ehemalige Mitarbeiter der Firma. Sie waren nicht in die Heimat zurückgekehrt. Der Maschinenpark hatte stark gelitten. Schlechtbezahlte Reparationslieferungen statt Einlösung von Guthaben aus der Vorkriegszeit und ein durch Zollbelastungen gedrosselter Handelsverkehr machten dem Unternehmen Anthon & Söhne zu schaffen.
1920
Einfallsreichtum - Klippen umschiffen
So wie fast 50 Jahre zuvor die Gründungsväter des Familienunternehmens mit Mut und Tatkraft ihre Unternehmung starteten, so setzt Oscar schließlich das Unternehmen fort. Er findet einen Weg die neuen Zollbestimmungen für Deutschland zu umgehen: Indem er eine Maschinenfabrik im mittlerweile wieder dänischen Gravenstein kauft und von dort aus Anthon-Maschinen verschifft, kann er an seine alten Geschäftsbeziehungen und somit auch an die alten Erfolge anknüpfen. Zudem erobert er die Märkte im Balkan und in Südamerika. Nach Abschluss des Rapollo-Vertrags liefert Anthon auch wieder Maschinenanlagen nach Russland.
1930
Weltwirtschaftskrise - Johann an Kindes statt
Oskar Anthon kann rückblickend mit Fug und Recht als der Bewahrer der Maschinenfabrik Anthon bezeichnet werden. Er führte das Unternehmen besonnen und mutig gleich durch mehrere politische und wirtschaftliche Krisen. Als die deutsche Wirtschaft in den 30er Jahren schwer angeschlagen ist, meistert das Unternehmen diese Situation durch Umsicht und Teamgeist. Oskar kann sich auf seine engeren Mitarbeiter hundertprozentig verlassen. Er gilt als gütiger Mensch mit starkem Gerechtigkeitssinn. Als 1939 der Handel wieder floriert, stirbt Oskar Anthon im Alter von 59 Jahren. Da seine Ehe kinderlos geblieben war, übernimmt seine Frau Marie Anthon die Firma als Inhaberin. Mit ihr wandelt sich Anthon & Söhne in eine Kommanditgesellschaft. Die Geschäfte führt sie gemeinsam mit Juno Rosen und Friedrich Anthon, einem Enkel von Heinrich Anthon, der ohne Geschäftsanteile im Unternehmen als Prokurist tätig ist.
1945
Kriegsende - drohende Demontage
Als der Krieg beendet ist, wird Anthon zur Reparaturwerkstatt für Lastwagen der britischen Militäreinheit. Aber nach kurzer Zeit darf das Unternehmen seine Werkstätten schon wieder größtenteils selbst nutzen. Materialschwierigkeiten und ein erneuter Mangel an Fachpersonal erlaubten nur eine Fertigung in kleinerem Umfang. Die Nachricht, Anthon & Söhne solle demontiert werden, trifft Familie und Mitarbeiter wie ein Schlag. Es gab keinen, der nicht am Radio gesessen hätte, als die Liste der zu demontierenden Unternehmen alphabetisch verlesen wurde. Dazu zählte auch Johann Heinrich Anthon, geborener Engelke. Sohn von Heinrich Engelke und adoptierter Ziehsohn von Marie Anthon. Er sollte das Geschäft der Familie in vierter Generation übernehmen. Als Anthon & Söhne nicht auf der gefürchteten Demontageliste steht, ist die Erleichterung allerseits riesig groß. Das Unternehmen startet 1950 mit seinem ersten Messestand in Hannover in eine neue Ära.
1953
Ausbau mit weltweiten Verbindungen
Johann Heinrich Anthon übernimmt 1953 als Alleininhaber die Fabrik. Das Unternehmen bleibt damit in Familienhand, so wie es Oskar und Marie wollten. Er ist Inhaber in vierter Generation. Mit ihm lebt das Exportgeschäft wieder auf. Gleichzeitig wird die Fabrik umfassend erneuert: Es werden große Maschinen gekauft, Spezialmaschinen wie Vierseiten-Hobel- und Kehlmaschinen neu entwickelt. Parkettmaschinen und Trennbandsägen werden ins Produktionsprogramm aufgenommen. Ende der 50er Jahre kommt das Südamerika-Geschäft aufgrund erschwerter Zahlungsverhältnisse zum Erliegen und der Osten ist bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor verschlossen. Johann muss neue Märkte finden. Er reist nach Amerika, ins europäische Ausland und bis nach Australien und Neuseeland. Er knüpft neue Kontakte und findet schließlich auf einer Messe in Sydney, eine Vertretungsfirma für Australien. Es folgen weitere Handelsvertretungen in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Insgesamt unterstützten seit den 60er Jahren weltweit über 20 Vertretungen das Unternehmen Anthon & Söhne - und so ist es noch heute.
1960
Inspiration USA - neue Produkte
Von einer seiner Amerikareisen kam Johann Anthon mit wichtigen Anregungen zurück. Das Produktionsprogramm wurde fortan um Breitbandschleifmaschinen erweitert. Es folgten Plattenaufteilanlagen. Beide Neukonstruktionen sind ein voller Erfolg. Johann H. Anthon leitete Zeit seines Lebens die Geschäfte der Firma Anthon aus genau dem Büro in der Friesischen Straße 60 heraus, in dem schon Generationen vor ihm tätig waren. Er wirkte jedoch weit über diese Räumlichkeiten hinweg: Er koordinierte Projekte, engagierte sich in Industrie-Verbänden, war Mitglied des Vorstandes des VDMA und diverser anderer wirtschaftlicher Organisationen. Aus seiner Ehe mit Barabara Schmidt entstammen vier Kinder: Johann Christoph, Stefanie, Marie Marlen und Janosh.
1969
Der Neue – Klaus Lange
Klaus Lange baut zunächst eine Elektroabteilung auf. Kurz darauf wechselt er in den Vertrieb. Er arbeitet sich schnell in die neuen Aufgaben ein und findet Gefallen an der internationalen Tätigkeit. Als Johann Anthon Anfang der 70er Jahre erkrankt, übernimmt er viele seiner Reisen. Die Geschäfte führt zu diesem Zeitpunkt offiziell Johanns Bruder, Nike Engelke. Anthon baut mittlerweile Plattenaufteilanlagen in Serie. Konstruktion und Vertrieb arbeiten Hand in Hand. Sie entwickeln zunehmend spezielle Kundenmaßanfertigen. Klaus Lange kann mit dem Anthon-Team wichtige Großaufträge für die Fabrik akquirieren.
1978
Der Wechsel - Klaus Lange kauft die Mehrheitsanteile
Die Krankheit schwächt Johann Anthon zunehmend. Sein Bruder zeigt wenig Interesse, das Unternehmen weiterzuführen. Seine Kinder sind entweder zu jung, oder sie haben andere Interessen. Die von Anthon beauftragte Unternehmensberatung aus Hamburg, die eine Lösung für die Weiterführung des Unternehmens Anthon entwickeln sollte, fragt kurzerhand Klaus Lange, ob er das Familienunternehmen weiterführen möchte. Er nutzt die Chance und kauft 1978 gemeinsam mit dem damaligen Prokuristen Ernst Günther Runge die Maschinenfabrik und die für die angestrebte Expansion erworbenen Grundstücke im Schäferweg, dem heutigen Firmensitz.
1979
Neubelebung des Geschäfts und Umzug
Mit Klaus Lange belebt sich das Russlandgeschäft weiter. Die Plattenaufteilanlagen werden komplett neu entwickelt. Er pflegt die Unternehmenskontakte und reist ebenso viel wie früher Johann Anthon selbst. Als er in Süddeutschland auf Geschäftsreise ist, brennt es in der Fabrik erneut. Die Folge: sämtliche Hallen sind zerstört. Ein unerwarteter Rückschlag. Aber Klaus Lange und sein Team sind Kämpfer. Er macht die wagen Zukunftspläne des Unternehmens, sich perspektivisch an einem anderen Standort zu vergrößern, spontan wahr. Das bereits vorhandene Grundstück im Schäferweg wird in nur 8 Monaten mit zwei neuen, größeren Hallen bebaut. Ende 1979 zieht der gesamte Betrieb um.